tasty and simple Outdoor/Camping Cuisine

Die einfachsten Falafel der Welt…

…oder heute mal slow Fastfood

Manchmal gibt es so Tage da hat man einfach so richtig Lust auf schnelles leckeres Essen – und dann stellt sich heraus das gerade kein Imbiss- oder Dönerbude um die Ecke zu finden ist (z.B. in den schottischen Highlands…) – also ist selbermachen angesagt. Mit dem schnellen Essen hat es sich dann was, aber lecker wirds auf jeden Fall.

Mein persönlicher Favorit sind Falafel, die mit ein bisschen Planung und simplen Zutaten auch wunderbar draußen beim Camping oder auf offenem Feuer zubereitet werden können.

Für meine einfachen Falafel benötigst du:

Zutaten

  • 500g Kichererbsen (getrocknet) oder 3 Dosen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Karotten
  • 3-4 EL Mehl
  • 1Pkg Backpulver
  • 5El gehackte Petersilie
  • 1 große Prise Salz
  • Pfeffer
  • ggf. 1 Schuss Wasser
  • neutrales Öl zum braten

Equipment

  • 1 große Schüssel o.Ä.
  • 1 Pfanne
  • 1 Gabel / Kartoffelstampfer o.Ä.
  • 2 (Koch-Löffel (hitzebeständig)
  • feine Reibe

Die getrockneten Kichererbsen für ca. 12 Std. in Wasser einweichen und anschließend in ungesalzenem Wasser garkochen (ja, “Originalfalafel” werden mit den rohen, nur eingeweichten Kichererbsen zubereitet – aber wir wollen es uns ja nicht schwerer machen als unbedingt notwendig – schließlich sind wir im Urlaub!) (Wenn du Dosen-Kichererbsen nimmst kann dieser Schritt übersprungen und die Kichererbsen einfach nur abgegossen werden.)

Eine feine Reibe zahlt sich immer aus

Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel (oder irgendwas anderem was du grade zur Hand hast und den Job erledigt bekommt – Löffelrückseite geht z.B. auch – Hunger macht erfinderisch!) die Kichererbsen zerquetschen und zerstoßen bis eine bröckelige/leicht klebrige Masse entsteht (es dürfen auch noch größere Stückchen oder ganze Kichererbsen zu sehen sein, die Masse muss nicht vollständig homogen sein).

Die Karotten waschen oder schälen und dann mit einer feinen Reibe oder Raspel reiben und zu den Kichererbsen geben. Den Knoblauch schälen und entweder hacken oder über eine feine Reibe reiben und ebenfalls zu den Kicherrebsen geben (du willst heute oder morgen definitiv nichtmehr rumknutschen? – dann einfach an dieser Stelle den Knoblauchanteil verdoppeln oder beliebig erhöhen! Natürlich kannst du auch noch weitere Kräuter und Gewürze hinzufügen, ich mag es aber simpel!)

Die Petersilie ebenfalls zu den Kichererbsen zugeben. Backpulver und das Mehl dazugeben und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen und alles mit den Händen vermengen.

Falls die Masse zu trocken ist ggf. einen Schluck Wasser zugeben. Die Konsistenz der Masse sollte an Hackfleisch erinnern – leicht an den Fingern kleben. Wenn man Bällchen formt sollten diese Ihre Form problemlos halten – wenn die Bällchen zerfallen dann ist die Masse zu trocken und es muss noch ein Schuss Wasser und evtl. ein bisschen Mehl dran. Anschließend die Kichererbsenmasse mit angefeuchteten Fingern zu kleinen Bällchen Formen (oder mit der Hilfe von zwei Löffeln Nocken Formen – oder oder oder – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt).

Heißes Öl und offenes Feuer…

Anschließend großzügig (ca. 0,5-1 cm hoch) Öl in einer Pfanne erhitzen und bei mittlerer bis hoher Hitze die Falafel darin gleichmässig von allen Seiten goldbraun anbraten (zuviel heißes Öl und offene Flammen sind eine nicht ganz ungefährliche Kombination – im Zweifel lieber ein bisschen weniger Öl verwenden und die Falafel “fettarm” zubereiten!). Anschließend kurz auf einem Gitter oder Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen und ggf. nochmal eine Prise Salz (oder weiter Gewürze nach belieben) über die fertigen Falafel streuen.

Wraps und Salat als gelungene Ergänzung…

Falafel pur ist für mein empfinden allerdings ein bisschen unspektakulär – deshalb nehme ich die Falalfel und packe sie zusammen mit ein bisschen frischem Salat und Soßen meiner Wahl (z.B. Hummus oder so – Kichererbsen mit noch mehr Kichererbsen – kulinarisch wohl durchdacht! ) in einen Wrap. Damit habe ich dann hoffentlich auch einen Teil der Empfehlungen der DGE und deren Ernährungspyramide umgesetzt – tadaaaaa!



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